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Heute sehen wir uns an, wie CBD eine gute Therapieoption für Menschen sein kann, die unter Kopfschmerzen leiden. Dank seiner schmerzlindernden, entzündungshemmenden und entspannenden Eigenschaften für Körper und Geist kann CBD ein ausgezeichneter Verbündeter sein. Dabei hilft das Cannabinoid nicht nur, die mit Kopfschmerzen verbundenen Symptome zu lindern, sondern auch deren Häufigkeit und/oder Intensität auf Dauer zu reduzieren. Das Ergebnis ist eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität.

ARTEN VON KOPFSCHMERZEN

Kopfschmerzen sind eine häufige auftretende und komplexe Störung des Nervensystems. Insgesamt 4-12 %(1)(2)(3) der Weltbevölkerung sind chronisch betroffen. Bei fast allen Menschen treten sie im Laufe des Lebens episodisch auf.

Es gibt verschiedene Arten von Kopfschmerzen, die mit unterschiedlichen Symptomen verbunden sind. Zu den am weitesten verbreiteten gehören:

cefalea tensional vs migraña/jaqueca

SPANNUNGSKOPFSCHMERZEN

DER SCHMERZ BETRIFFT DEN BEREICH ZWISCHEN DEN SCHLÄFEN UND KONZENTRIERT SICH IM NACKEN UND AUF DER STIRN.

MUSKELVERSPANNUNGEN AUFGRUND VON EMOTIONALEM STRESS UND FEHLHALTUNGEN.

TRITT IN DER REGEL CHRONISCH BIS ZU 2-3 MAL PRO WOCHE AUF, WÄHREND DIE ANFÄLLE BEI DER EPISODISCHEN FORM MEHRERE TAGE LANG ANDAUERN KÖNNEN

VS.

ART DER SCHMERZEN

URSACHE

HÄUFIGKEIT

MIGRÄNE

STARKE, PULSIERENDE SCHMERZEN, DIE NUR EINE SEITE DES KOPFES ODER EINEN BESTIMMTEN BETREFFEN (CLUSTER-KOPFSCHMERZEN)

FREISETZUNG VON ENTZÜNDUNGSSTOFFEN UM DIE NERVEN IM KOPF, VERBUNDEN MIT VISUELLER AURA, ÜBEREMPFINDLICHKEIT, ÜBELKEIT UND ERBRECHEN

DIE SYMPTOME TRETEN CHRONISCH ETWA 4-5 MAL IM MONAT AUF UND SIND IN DER REGEL STÄRKER BEEINTRÄCHTIGEND ALS KOPFSCHMERZEN UND DAUERN BIS ZU 2-3 TAGE.

FIN TEXTO IMAGEN)

Man erkennt schnell, dass sowohl die Symptomatik als auch die Ursachen für Kopfschmerzen und Migräne sehr unterschiedlich sein können. Je nach Art erfordern sie daher auch einen anderen therapeutischen Ansatz.

Neben den beiden Hauptursachen gibt es verschiedene Kopfschmerzen im Zusammenhang mit Grippe und Unwohlsein, prämenstruellen Syndromen, Zahnproblemen, Vergiftungen (darunter auch die übermäßige Einnahme von Schmerzmitteln) und weiteren Faktoren. (3)

CANNABIS BEI KOPFSCHMERZEN

In einer sehr umfassenden Studie von Ethan Russo (4) über die Geschichte der Verwendung von Cannabis bei Kopfschmerzen wird beschrieben und dokumentiert, wie diese Pflanze seit Jahrhunderten in allen Kulturen – von der islamischen, indischen und chinesischen bis hin zur griechischen und römischen – zur Behandlung von Migräne und Kopfschmerzen verwendet wurde. Insbesondere zwischen 1842 und 1942 war es Teil der westlichen Pharmakopöen und wurde von führenden Ärzten oft zur Behandlung von Migränesymptomen verschrieben.

Jüngste Entdeckungen über das Endocannabinoid-System haben zu einem besseren Verständnis der Mechanismen von Kopfschmerzen sowie der Rolle, die Phytocannabinoide, insbesondere CBD, bei der Behandlung spielen können.

Obwohl es noch viel zu entdecken gibt, wird die Hypothese aufgestellt, dass komplexe Erkrankungen wie Migräne, Fibromyalgie und Reizdarmsyndrom (gekennzeichnet durch chronische Entzündungen, die Schmerzen und andere damit verbundene Symptome verursachen) auf Störungen des Endocannabinoid-Systems zurückzuführen sein könnten. Aus genau diesem Grund ist eine Behandlung mit Cannabinoiden auch nachweislich wirksam (5).

Wissenschaftliche Entdeckungen der letzten Jahre (6) haben einen engen Zusammenhang zwischen den Mechanismen, die Kopfschmerzen und Migräne auslösen, und dem Endocannabinoid-System (ECS) aufgezeigt:

Mehr über dieses System erfahren Sie in unserem Artikel über das Endocannabinoid-System.

Diese Studien scheinen die Hypothese zu bestätigen, dass Erkrankungen wie Migräne ihren Ursprung in einer Dysfunktion des ECS haben könnten (9). Sie zeigen, dass Therapien, die auf einer indirekten Stimulierung der Endocannabinoide (durch Hemmung von FAAH) beruhen, sehr vielversprechend zu sein scheinen (10). Die Verwendung von CBD als Behandlungsmethode spielt mit dieser Erkenntnis eine grundlegende Rolle.

WIRKUNG VON CBD GEGEN KOPFSCHMERZEN

Noch existieren keine klinischen Studien über die Verwendung von Cannabis bei Migräne. Die meisten klinischen Beweise beim Menschen sind in individuellen oder in Fallstudien in Kleingruppen sowie in anekdotischen Fällen und Umfragen zu finden (6). Diese Studien zeigen gute Ergebnisse bei der Verwendung von THC (11). In den meisten Fällen handelt es sich um selbst verabreichtes inhaliertes Cannabis oder um die Verwendung von Medikamenten in Kombination mit ihrem synthetischen Pendant. Dank der aktuellen Fortschritte bei der Erforschung der Eigenschaften von CBD und der Beziehung zwischen dem ECS und den Wirkmechanismen von Migräne und Kopfschmerzen hat sich gezeigt, dass die Verwendung von Cannabidiol noch sehr viel wirksamer als angenommen sein könnte.

Insbesondere eine 2017 auf dem 3. Kongress der Europäischen Akademie für Neurologie vorgestellte Studie zeigte die Wirksamkeit einer Kombination aus THC und CBD in 40 % der untersuchten Fälle, während andere neuere Forschungen die Wirksamkeit der Verwendung von Cannabis bei verschiedenen Erkrankungen, die durch chronische Schmerzen gekennzeichnet sind, nachgewiesen haben. Vor allem bei der Verwendung von CBD-reichen Produkten wurden hervorragende Ergebnisse erzielt (12).

In einem Artikel der Fundación Canna erklärt Frau Dr. Peyarube:

„Meine klinische Erfahrung mit diesen Patienten können diese Erkenntnisse bestätigen. Auf die Behandlung mit wiederholten CBD-Dosen sprachen die Patienten gut an. Es reichten bereits niedrige THC-Dosen, sodass die unerwünschten Wirkungen von Cannabis fast nie auftraten. Traten sie dennoch auf, dann verschwanden sie in der Regel durch Senkung der THC-Dosis. Nach einer Behandlung mit Cannabinoiden geht die Häufigkeit von Migräneanfällen in der Regel deutlich zurück. In einigen Fällen habe ich sogar beobachtet, dass die Anfälle vollständig ausblieben, zumindest in der Zeit der klinischen Nachsorge.

WIRKUNG VON CBD GEGEN MIGRÄNE

Wir haben gesehen, dass CBD dank seiner Eigenschaften ein sehr wertvolles Mittel zur Behandlung von Kopfschmerzen und der damit verbundenen Symptomen sein kann:

Obwohl Spannungskopfschmerzen und Migräne die gleiche Hauptsymptomatik (sprich Kopfschmerzen) aufweisen, werden sie häufig durch unterschiedliche Mechanismen verursacht. Die medizinischen Empfehlungen und die Art der Verabreichung können sich daher von Fall zu Fall unterscheiden.

WIE MAN CANNABISÖL GEGEN KOPFSCHMERZEN EINNIMMT

DOSIERUNG

Es ist wichtig, zu berücksichtigen, dass CBD ein natürlicher Wirkstoff ist, der andere physiologische Systeme moduliert. Er wird also je nach Bedarf „verfügbar“ gemacht, um das Gleichgewicht des Körpers auf natürliche und stabile Weise wiederherzustellen. Das bedeutet vor allem, dass eine Erhöhung der eingenommenen Menge nicht mit einer stärkeren oder besseren Wirkung gleichzusetzen ist.

Für jede Person existiert eine optimale Dosis. Um diese zu ermitteln, sollten Sie mit einer Mindestmenge beginnen (etwa 10 mg CBD, dreimal täglich) und sie allmählich zu erhöhen (z. B. auf etwa 10 mg CBD alle zwei oder drei Tage, je nach Reaktion), bis die gewünschte Wirkung eintritt. Ist die richtige Dosierung einmal gefunden, bleibt sie über die Zeit relativ stabil, da CBD keine Toleranz hervorruft (d. h. es ist nicht notwendig, die Dosis im Laufe der Zeit zu erhöhen, um die gleiche Wirkung zu erzielen).

In jedem Fall ist es ratsam, sich an einen Spezialisten zu wenden, der Sie im Nachhinein betreut und Sie bei der Auswahl eines Qualitätsprodukts berät (denn der Markt ist in Spanien nicht reguliert). Auch den rechtlichen Rahmen im Wohnsitzland sollte er kennen.

VERABREICHUNGSWEG

bei KOPFSCHMERZEN

Wie wir gesehen haben, werden Kopfschmerzen durch Muskelverspannungen verursacht, die auf eine schlechte Körperhaltung und/oder emotionalen Stress zurückzuführen sind. Insbesondere bei sublingualer und/oder topischer Verabreichung könnte CBD also nützlich sein.

BEI MIGRÄNE

Anders als bei Kopfschmerzen sind bei Migräne in der Regel komplexere physiologische Mechanismen im Spiel, die zur Freisetzung von Entzündungsstoffen und zu einer stark beeinträchtigenden Symptomatik führen. CBD ist daher insbesondere bei sublingualer und/oder inhalativer Verabreichung nützlich.

IST DIE EINNAHME SICHER?

Bisherigen Studien zufolge ist CBD auch bei regelmäßiger Verabreichung oder hohen Dosen nicht toxisch. Mehr über das Thema erfahren Sie in unserem Artikel über den WHO-Bericht zur Verwendung von Cannabidiol.

EVENTUELLE NEBENWIRKUNGEN

Unerwünschte Wirkungen sind in der Regel leicht bis mäßig ausgeprägt und umfassen: Müdigkeit, Schläfrigkeit, Mundtrockenheit, Schwindel und Appetitlosigkeit.

VORSICHTSMASSNAHMEN BEI DER EINNAHME

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn es mit schmerzstillenden, entzündungshemmenden oder blutdrucksenkenden Medikamenten kombiniert wird, unabhängig davon, ob das CBD sublingual oder per Inhalation verabreicht wird. Die topische Anwendung hingegen ist sicher, da die Wirkung lokal und äußerlich ist. Schwangere oder stillende Frauen sollten hingegen von der Verwendung absehen.

Bibliographie:

  1. Goldstein, B.. Cannabis Revealed. (2017)
  2. Cefaleas o Migrañas. Artículo del blog del Colegio Oficial de Farmacéuticos. (2017)
  3. Cefaleas. Artículo de la Organización Mundial de Salud. (2016)
  4. Russo, E.  Hemp for headache: An in-depth historical and scientific review of cannabis in migraine treatment. Journal of Cannabis Therapeutics, 1(2), 21-92. (2001)
  5. Russo EB. Clinical endocannabinoid deficiency (CECD): can this concept explain therapeutic benefits of cannabis in migraine, fibromyalgia, irritable bowel syndrome and other treatment-resistant conditions? Neuroendocrinol Lett. 2004;25:31–39. (2018)
  6. Baron, E. P. Comprehensive review of medicinal marijuana, cannabinoids, and therapeutic implications in medicine and headache: What a long strange trip it’s been…. Headache: The Journal of Head and Face Pain, 55(6), 885-916. (2015)
  7. Cupini LM, Costa C, Sarchielli P, et al. Degradation of endocannabinoids in chronic migraine and medication overuse headache. Neurobiol Dis.;30:186-189. (2008)
  8. Rossi C, Pini LA, Cupini ML, Calabresi P, Sarchielli P. Endocannabinoids in platelets of chronic migraine patients and medication-overuse headache patients: Relation with serotonin levels. Eur J Clin Pharmacol ;64:1-8. (2008)
  9. Sarchielli P, Pini LA, Coppola F, et al. Endocannabinoids in chronic migraine: CSF findings suggest a system failure. Neuropsychopharmacology;32:1384–1390. (2007)
  10. Greco, R., Demartini, C., Zanaboni, A. M., Piomelli, D., & Tassorelli, C.. Endocannabinoid System and Migraine Pain: An Update. Frontiers in neuroscience, 12, 172. (2018)
  11. Rhyne DN, Anderson SL, Gedde M, Borgelt LM. Effects of Medical Marijuana on Migraine Headache Frequency in an Adult Population. Pharmacotherapy. (2016)
  12. Baron, E.P., Lucas, P., Eades, J. et al. Patterns of medicinal cannabis use, strain analysis, and substitution effect among patients with migraine, headache, arthritis, and chronic pain in a medicinal cannabis cohort. J Headache Pain 19, 37 (2018)

Cannabinoide sind Substrate, die in der klinischen Praxis immer häufiger anzutreffen sind. Zusammen mit THC gehört CBD zu den wichtigsten Phytocannabinoiden der Cannabispflanze (insgesamt gibt es mehr als 120) und hat im Gegensatz zu THC keine psychotrope Wirkung.  Im Bericht des Expertenkomitees für Drogenabhängigkeit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird festgestellt, dass CBD weder  nennenswerte negative Nebenwirkungen noch ein Abhängigkeitspotenzial aufweist, dafür aber ein großes therapeutisches Potenzial besitzt (1).

Wir legen den Fokus auf Schlaf, der bei der Regulierung von Stoffwechsel und Stimmung sowie bei kognitiver Leistungsfähigkeit ein grundlegendes Element für Gesundheit und Wohlbefinden darstellt. Schlafstörungen sind in den USA mittlerweile die am häufigsten gemeldete Beschwerde und stellen ein ernstes Problem für die öffentliche Gesundheit dar. (2) Oft führen Schlafstörungen zu allgemeinmedizinischen oder psychischen Problemen. Über 50 % der Patienten in der Allgemeinmedizin klagen über Schlaflosigkeit, wenn sie nach ihrem Schlafverhalten gefragt werden. (3) Guter Schlaf ist nicht mehr nur wegen der täglichen geistigen und körperlichen Ermüdung wichtig, sondern auch aufgrund erheblicher Langzeitfolgen. Schlafentzug kann auf Störungen im Gehirn zurückzuführen sein:

Darüber hinaus besteht bei bestimmten Krankheiten ein höheres Risiko (75 bis 95 %), Schlafstörungen zu entwickeln.

Dazu gehören:

Es existieren verschiedene Arten von Schlafstörungen, die sich zeitlich und symptomatisch unterschiedlich ausprägen.  Die gängigsten umfassen:

Bei allen ist das Endocannabinoid-System (ECS) beeinträchtigt, was sich auf seine Fähigkeit auswirkt, den Schlaf-Wach-Rhythmus zu regulieren. (2)

WAS HILFT BEI SCHLAFPROBLEMEN?

Grundsätzlich werden zwischen 7 und 8 Stunden Schlaf pro Nacht empfohlen. Die Werte können je nach Entwicklung variieren. Es ist wichtig, auf alle Verhaltensweisen, die einem erholsamen Schlaf entgegenwirken, zu achten und sie gegebenenfalls zu ändern. Oft reicht es schon, bestimmte Muster zu vermeiden, darunter:

Wurden alle diese Verhaltensweisen korrigiert, ohne dass die Probleme besser werden, können Sie über zusätzliche Maßnahmen nachzudenken. In der Regel werden zur Behandlung von Schlafstörungen sogenannte Hypnotika empfohlen, zu denen Benzodiazepine und nicht-benzodiazepinhaltige Schlafmittel gehören. Darüber hinaus können je nach Schlafprofil des Betroffenen Antidepressiva verschrieben werden. Bekanntlich sind Hypnotika aufgrund ihrer potenziellen Nebenwirkungen nicht für lange Zeiträume empfohlen. Das erschwert die Behandlung erheblich, da sie häufig für chronische Probleme eingesetzt werden.

Genau deshalb ist CBD eine sehr interessante Option, um die Behandlung zu ergänzen und Schlafqualität und -dauer zu verbessern.

AUSWIRKUNGEN VON CBD AUF DEN SCHLAF

In den vergangenen Jahren wurde die Tür für CBD zur Behandlung von Schlafproblemen geöffnet. Gleich mehrere Studien liefern gute Ergebnisse über die entspannenden und schlaffördernden Eigenschaften des Cannabinoids.

Project CBD führte mehrere Umfragen (Cultivating Wellness) zur Ermittlung der gängigsten Verwendungszwecke von CBD durch. Die meisten CBD-Konsumenten nutzen es zur Linderung von Schmerzen, Angstzuständen und zur Verbesserung der Schlafqualität. (12) In der Studie wurde festgestellt, dass CBD sowohl beim Ein- als auch beim Durchschlafen hilft. Dementsprechend wird auch die Müdigkeit nach dem Aufwachen verringert.

Der Schlaf wird durch das Endocannabinoid-System (ECS) reguliert, da es eine homöostatische Wirkung auf die circadiane Rhythmik hat. Dieser Prozess umfasst:

Das ECS wird zudem von vielen Faktoren beeinflusst (darunter Ernährung, Stress, Arbeitszeiten, Reisen, Medikamente usw.).

Jede Nacht aktivieren Endocannabinoide den CB1-Rezeptor im ECS des zentralen Nervensystems (ZNS), einschließlich der für die Schlafregulierung zuständigen Bereiche. Dadurch wird die Freisetzung von Neurotransmittern gesteuert und eine übermäßige neuronale Aktivität reduziert. Das trägt dazu bei, Schmerzen, Entzündungen, Angstzustände, Appetit und Schlafqualität zu kontrollieren. CBD erhöht die Endocannabinoid-Aktivität am CB1-Rezeptor und könnte eine Schlüsselrolle bei der Regulierung des Schlaf-Wach-Zyklus sowie bei vielen anderen zuvor genannten Prozessen spielen.

- "CBD-Konsum verbessert die Schlafparameter (66 %) und reduziert Angstzustände (79 %)"
- Studie der US National Library of Medicine.

KLINISCHE FÄLLE

Derzeit wird die Wirkung von CBD auf den Schlaf auf verschiedenen Ebenen erforscht. Ein in der US National Library of Medicine beschriebenes Beispiel zeigt, dass die Einnahme von CBD bereits im ersten Monat die Schlafparameter verbesserte (66 %) und Angstzustände linderte (79 %). Die Angstwerte, die in engem Zusammenhang mit der Schlafqualität stehen, wurden langfristig reduziert. (14)

WISSENSCHAFTLICHE STUDIEN ÜBER DIE VERWENDUNG VON CBD FÜR DEN SCHLAF

Sieht man sich Datenquellen wie PubMed, Scopus, Web of Science, Embase, CINAHL und PsycInfo systematisch durch, findet man zwar keine ausreichenden Belege für den Nutzen von CBD bei der Behandlung von Schlafstörungen. Dafür gibt es aber vielversprechende vorläufige Erkenntnisse zum Thema. Die gängigsten in der Praxis untersuchten Fälle sind: Störungen der circadianen Rhythmik (Hypersomnolenz), Schlaflosigkeit im Zusammenhang mit Angstzuständen und posttraumatischem Stress, Restless-Legs- bzw. Syndrom der ruhelosen Beine, REM-Schlaf-Verhaltensstörungen und Tagesmüdigkeit.  (14)(15)(16)

FÄLLE, DIE MIT CBD BEHANDELT WERDEN KÖNNEN

STÖRUNG DEr cIRcADIANEN RHYTHMik

CBD hilft bei der Regulierung des Schlaf-Wach-Zyklus, der häufig durch nächtliche Arbeitszeiten, Jetlag aufgrund von Reisen usw. beeinträchtigt wird. Störungen der circadianen Rhythmik können je nach Art der Zeitverschiebung sowohl zu Schlaflosigkeit als auch zu Hypersomnolenz führen. In beiden Fällen gibt es vielversprechende Hinweise für das therapeutische Potenzial von CBD. (15)

ANGST

Es reduziert auch die Angst, die sich in Form von Schwierigkeiten beim Ein- und Durchschlafen äußern kann. Insbesondere ermöglicht es Menschen, die unter Angstzuständen leiden, schneller einzuschlafen, und verhindert bei Depressionen ein frühes Aufwachen. Laut Project CBD konnte in einer Studie mit 1521 Personen die Einschlafzeit von einer Stunde auf 20 Minuten reduziert und das nächtliche Erwachen durch die Einnahme von CBD um ein Drittel verringert werden. Sogar sein potenzieller Nutzen bei posttraumatischen Belastungsstörungen im Schlaf wird untersucht. (12)(14)

STÖRUNG DER REM-SCHLAF-PHASE

CBD scheint auch auf die REM-Schlaf-Phase (Rapid Eye Movement) einzuwirken und die REM-Latenz zu normalisieren, also die Zeit, die ein Patient zwischen dem Einschlafen und Beginn der REM-Phase benötigt (normalerweise 90 bis 120 Minuten). Die Regulierung der REM-Phase könnte bei Albträumen, dem Restless-Legs-Syndrom oder sogar bei REM-Schlaf-Verhaltensstörungen helfen. (14)(16)

TAGESMÜDIGKEIT

Die Forschungsergebnisse zeigen weiter, dass CBD bei Tagesmüdigkeit positiv wirken kann.  Dabei leiden betroffene Patienten unter Episoden intensiver Tagesmüdigkeit, was das Schlafbedürfnis steigert und große Schwierigkeiten beim Aufwachen mit sich bringt. Hier werden derzeit die Auswirkungen von CBD auf atembezogene Schlafstörungen untersucht. (14)(16)

WIE MAN CANNABISÖL ZUM SCHLAFEN NIMMT

Wie bereits erwähnt, gibt es keine eindeutigen, medizinisch bestätigten Indikationen für die Nutzung von CBD.  Grundsätzlich empfehlen wir, dass jeder seinen Konsum auf seine individuellen Bedürfnisse abstimmen und mit kleinen Dosen beginnen sollte.

Allgemein sind sich die Experten einig, dass ein regelmäßiger, täglicher Konsum die Wirkung von CBD maximiert. Allerdings sollte das in Absprache mit Ihrem Arzt geschehen, wenn Sie noch andere Medikamente einnehmen. Nur so können Sie sicherstellen, dass keine Wechselwirkungen auftreten.

VERABREICHUNGSWEG

Der gängigste Verabreichungsweg ist die sublinguale Einnahme. In Kanada, wo die Einnahme von medizinischem Cannabis legal ist, gilt das Motto „Start low and go slow“. Heißt auf gut Deutsch: Beginnen Sie mit niedrigen Dosen und gehen Sie die Sache langsam an. Der Grund? Jeder Körper ist ein ganz eigenes Universum, genau wie unser ECS. Die Dosierung ist also nicht standardisiert wie bei herkömmlichen Medikamenten.

DIE RICHTIGE DOSIS FINDEN

Experten empfehlen, die Dosis aufzuteilen (morgens, mittags und abends) und CBD regelmäßig einzunehmen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Bei reinen Schlafstörungen ohne weitere Komorbiditäten haben einige Studien gezeigt, dass besonders die Einnahme einer CBD-Kapsel abends nach dem Essen sehr wirksam sein soll. (14)

Die meisten Studien (wie z. B. eine der US National Library of Medicine) beginnen mit einer täglichen Dosis von 25 mg . Danach sollte die Wirkung Tag für Tag bewertet, auf den eigenen Körper gehört und die Dosis gegebenenfalls in kleinen Schritten angepasst werden. Man sollte bedenken, dass der Körper unter großen Veränderungen leidet. Daher ist es nie von Vorteil, die Dosis stark und abrupt zu modifizieren. Etwas Handlungsspielraum gibt es zumindest. So weisen einige Studien (wie eine, die im British Journal of Clinical Pharmacology veröffentlicht wurde) sogar darauf hin, dass der therapeutische Bereich zwischen <1 und 50 mg pro Kilo und Tag liegt. Eine solche Dosis dürfte zunächst als sehr hoch angesehen werden.

Die sublinguale Dosis kann aufgrund zahlreicher Faktoren variieren:

Mehrere wissenschaftliche Quellen bestätigen, dass CBD mit anderen Kräutern und hypnotischen Nahrungsergänzungsmitteln wie Melatonin interagiert und einen höheren Grad an Sedierung und Hypnose verursacht. Trotz mangelnder Beweise und schlüssiger Ergebnissen zu den eindeutigen synergistischen Wirkungen der beiden Stoffe scheint die Wechselwirkung zwischen ihnen einige Anhaltspunkte für künftige Forschungen zu liefern. (18)(19)

Die Forschung schreitet in dieser Richtung immer schneller voran. Dennoch reichen die Quellen aus wissenschaftlichen Zeitschriften und Artikeln nicht aus, um eine sichere Aussage zu treffen. Deshalb müssen Forschung und kritische Analyse gefördert werden. Nur so erhalten wir nützliches Allgemeinwissen für die Menschheit.

VORSICHTSMASSNAHMEN

Wenn Sie andere Medikamente einnehmen, sollten Sie sich bei Ihrem Arzt nach Wechselwirkungen mit CBD erkundigen. Es ist besonders wichtig, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln auszuschließen, die in der Leber verstoffwechselt werden. Das könnte nämlich zu einem Anstieg des Plasmaspiegels (Blutspiegels) führen. Obwohl die genaue CBD-Dosis, bei Wechselwirkungen auftreten, nicht klar ist, geht man davon aus, dass es sich um Fälle mit hohen CBD-Dosen handelt und diese in keinem Fall lebensbedrohlich sind.

NEBENWIRKUNGEN

Die Wirkung von CBD auf Ebene des Endocannabinoid-Systems und anderer neurochemischer Systeme ermöglicht es, das Cannabinoid zur Behandlung von Schlafstörungen einzusetzen. Dabei zeichnet es sich durch eine hohe Sicherheit und Verträglichkeit aus. Bislang sind keine tödlichen Vergiftungsfälle durch Cannabis bekannt, was auf die niedrige Toxizität zurückzuführen ist.

In jedem Fall existiert eine Reihe möglicher dosis- und personenabhängiger Nebenwirkungen. Diese sind in der Regel leicht bis mittelschwer und umfassen: Müdigkeit, Schläfrigkeit, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Schwindel und Appetitlosigkeit.

Außerdem, so die Canna Foundation, ist es nach heutigen Daten unwahrscheinlich, dass man bei CBD eine Toleranz entwickelt. Dies würde bedeuten, dass die Dosis nicht erhöht werden muss, um im Laufe der Zeit die gleiche Wirkung zu erzielen. (20)

Bibliographie:

  1. CANNABIDIOL (CBD) Pre-Review Report. Expert Committee on Drug Dependence. Thirty-ninth Meeting. Geneva, 6-10 November. 2017
  2. Nishi Whiteley. Cannabis and Sleep Disturbances. Project CBD. 2017
  3. F. Sarrais, P. de Castro Manglano. Insomnia. Anales Sis San Navarra vol.30  supl.1 Pamplona  2007
  4. MJ Jurado Luque. Revista Neurología. Vol. 63, Supl. 2, Octubre 2016. ISSN 0210-0010
  5. Taheri, S., Lin, L., Austin, D., Young, T., & Mignot, E. (2004). Short sleep duration is associated with reduced leptin, elevated ghrelin, and increased body mass index PLoS Medicine, 1 (3), 210-217
  6. Grandner MA, Patel NP, Perlis ML, et al. Obesity, diabetes, and exercise associated with sleep-related complaints in the American populationZ Gesundh Wiss. 2011;19(5):463-474. doi:10.1007/s10389-011-0398-2
  7. American Heart Association. Sleep apnea and heart disease, stroke. Retrieved June 12, 2017.
  8. Wu, Y., Zhai, L., & Zhang, D. (2014). Sleep duration and obesity among adults: A meta-analysis of prospective studiesSleep Medicine, 15(12), 1456–1462. Retrieved March 19, 2019.
  9. Marcelo Miranda, C. Rodrigo O. Kuljis. Sleep disorders in neurodegenerative diseases. 2013.
  10. Breslau N, Roth T, Rosenthal L, Andreski P. Sleep disturbance and psychiatric disorders: a longitudinal epidemiological study of young adults. Biol Psychiatry. 1996 Mar 15;39(6):411-8. doi: 10.1016/0006-3223(95)00188-3. PMID: 8679786.
  11. National Heart, Lung and Blood Institute. Healthy Sleep at a glance.
  12. Cultivating Wellness. Survey dirigido por Project CBD. 2019
  13. De Petrocellis L, Ligresti A, Moriello AS, Allarà M, Bisogno T, Petrosino S, Stott CG, Di Marzo V. Effects of cannabinoids and cannabinoid-enriched Cannabis extracts on TRP channels and endocannabinoid metabolic enzymes. Br J Pharmacol. 2011 Aug;163(7):1479-94. doi: 10.1111/j.1476-5381.2010.01166.x. PMID: 21175579; PMCID: PMC3165957.
  14. Shannon S, Lewis N, Lee H, Hughes S. Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case SeriesPerm J. 2019
  15. Chagas MHN, Crippa JAS, Zuardi AW, et al. Effects of acute systemic administration of cannabidiol on sleep-wake cycle in rats. Journal of Psychopharmacology. 2013.
  16. Suraev A S, Marshall N S, Vandrey R, McCartney D, Benson M J, McGregor I S,  Cannabinoid therapies in the management of sleep disorders: A systematic review of preclinical and clinical studies. Grunstein R R, Hoyos C M.. Sleep Medicine Reviews.
  17. Millar S A,  Stone N L, Bellman Z D, Yates A S, England T J, O'Sullivan S E. A systematic review of cannabidiol dosing in clinical populations. British Journal of Clinical pharmacology. 2019.
  18. M. Treese, Natalie. Pharmacist guide to CBD. 2020
  19. Cannabidiol. Medline Plus.
  20. García Palau, Mariano. Principales efectos secundarios del consumo de cannabis.
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